Gelungener Auftakt zum Deutschen Schülercup 2013/14
(Beitrag vom 28.10.13 / S.Laue)

Der Milka Schülercups der Saison 2013/14 wurde mit der ersten Station in Winterberg gestartet. Ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit war die hergerichtet  Eisspur, welche laut den Aussagen der Experten einzigartig für eine Schanze dieser Größe ist. Der äußeren Witterung zum Trotz haben es die Verantwortlichen geschafft, für alle Springer gleich gute Anlaufbedingungen  herzustellen.

An drei Tagen demonstrierten insgesamt 82 Nachwuchsspringer  ihr  Können auf der K44-Schanze. Dabei wurden Sie unter anderem durch zahlreich anwesende Trainer und Funktionäre des DSV kritisch beobachtet. Das Wochenende anwesend waren unter anderem der Leiter für Skisport und Nordische Kombination Horst Hüttel und der Cheftrainer Nachwuchs Skisprung und Nordische Kombination Sepp Buchner.

Für den SVSA am Start waren fünf Springer: Leif Fricke (SK Wernigerode) und Paul Kinter (WSV Harzgerode) in der AK12, Josephin und Pauline Laue (SFV Rothenburg) in der AK12-15 weiblich, sowie Eric Wolfsdorf (SFS Wippra) in der AK13.

Mit konstant guten Sprüngen aufgefallen ist an den drei Tagen Josephin Laue. Sie zeigte mehrfach Sprünge über die 40 Meter, darunter mit 43m eine persönliche Bestweite auf dieser Schanze. Im entscheidenden Einzelspringen am Samstag gelang ihr im zweiten Wertungsdurchgang ein schöner Sprung auf 42m. Nach dem etwas verunglückten 37,5m im ersten Durchgang erreichte sie mit einer Gesamtpunktzahl von 184.1 einen guten 6. Platz. Gewonnen hat hier Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) mit Weiten von 43,5 und 44m.

Im nicht nur zahlenmäßig starken Starterfeld der AK12 männlich (41 Springer) konnte sich Life Fricke behaupten. Zwei gute Sprünge auf 41,5m und 40m reichten bei einer Punktzahl von 196,6 zu einem guten 14. Platz. Auch Paul Winter (37,5m/38,5m/179,2) konnte mit Platz 21 durchaus überzeugen. Als Zugabe gab es am Sonntag zum Abschluss ein Teamspringen. Von 28 gestarteten Teams belegte das SVSA-Team bestehend aus Paul Kinder, Josephin Laue und Life Fricke am Ende einen guten 12 Platz.

Einen ganz persönlichen Kampf focht an diesem Wochenende Pauline Laue mit sich aus. Wollten doch bei allem Bemühen Sprünge über 30m einfach nicht gelingen. Und dann doch, mit dem letzten Sprung im Teamwettkampf gelang ihr der ersehnte Sprung auf 31m, was nicht nur ihrer Schwester Josephin zu einen Jubelschrei hinreisen lies. Das dürfte Ihr sicherlich Auftrieb und Ansporn für die nächste Zeit geben.