Bald ein Andreas-Wank-Platz in Domnitz?
(Beitrag vom 18.02.14 / Mitteldeutsche Zeitung)

Bald könnte es einen Platz in der Ortschaft Domnitz im Saalekreis geben, der nach dem Skispringer Andreas Wank benannt ist. Jedenfalls wenn es nach der Bürgermeisterin der Stadt Wettin-Löbejün, zu der auch Domnitz gehört, Antje Klecar geht. Nach dem Sieg des Sportlers am Montag im Teamwettbewerb der Skispringer gab sie die Idee offiziell bekannt.

Die Bürgermeisterin der Stadt Wettin-Löbejün Antje Klecar will nach dem Sieg des Skispringers Andreas Wank am Montagabend in Sotschi einen Platz in dessen Heimatort Domnitz (Saalekreis, Ortsteil Wettin-Löbejün) nach dem Sportler benennen lassen. Wank hat beim Teamwettbewerb der Skispringer mit einem geschlossenen Formationsflug zusammen mit Marinus Kraus, Andreas Wellinger und Severin Freund am Montag Gold geholt. "Ich verfolge die sportlichen Erfolge von Andreas Wank regelmäßig am Fernsehen und wir sind natürlich stolz auf ihn", sagte Antje Klecar auf MZ-Nachfrage. Die Nachricht dürfte den Sportler freuen, immerhin hat der 26-Jährige am heutigen 18. Februar Geburtstag.

Der Platz, der bald den Namen des Sportlers tragen soll, hat bisher noch keinen Namen. "Im Ort wird er nur als Festplatz bezeichnet", so Klecar. Der baldige Andreas-Wank-Platz liegt an der Kreuzung Dalenaer Straße und der Straße der Genossenschaft. Aber noch ist nicht sicher, ob es wirklich zu der Umbenennung kommt. Erst müsse der Ortschaftrat von Domnitz sowie der Stadtrat zustimmen. Im März tagen beide Ausschüsse. Dann will Klecar eine offizielle Beschlussvorlage einbringen und somit die Umbenennung beantragen. "Ich bin zuversichtlich, dass der Antrag auf Zustimmung trifft", so die Bürgermeisterin. Immerhin sei Wank bereits seit 2010 Ehrenbürger von Domnitz. Außerdem ist die Mattensprungschanze in Rothenburg an der Saale, wo Wank als Kind seine ersten Sprungversuche absolvierte, ebenfalls nach dem Sportler benannt.