Erfolgreiche Teilnahme am Harz-Pokal und bei den Internationalen Senioren Masters
(Beitrag vom 30.09.2018 / C.Wendt)

Am vergangenen Samstag waren die Rothenburger Springer sehr erfolgreich beim Harz-Pokal-Springen in Braunlage. Pauline Laue siegte in ihrer Altersklasse der Damen auf der 58-Meter-Schanze ebenso wie Raphael Friedt bei den Schülern 6/7 auf der 7-Meter-Schanze. Magdalena Fuchs zeigte ihr Talent und landete gleich bei ihrem ersten Wettkampf hinter Raphael auf Platz 2. Silber gab es auch für Lukas Richter, der auf der 58-m-Schanze in der AK 14/15 startete und dabei einen sehr guten Sprung auf 46,5 Meter zeigte. In der offenen Klasse auf der 40-Meter-Schanze belegte Pia Haaßengier Platz 3, Platz 4 gab es auf derselben Schanze bei den Schülern 12/13 für Emily Teubner. Benjamin Fuchs sprang bei den Schülern 8/9 auf der 14-m-Schanze auf Platz 5.

Andreas Teubner siegte bei den Herren Ü30 auf der 58-m-Schanze - und beendete damit eine wettkampfreiche Woche, die vier Tage zuvor im polnischen Szczyrk begonnen hatte. Dort nahm er drei Tage lang bei den Internationalen Seniorenmeisterschaften im Skispringen teil, die mit 70 Springern aus 12 Nationen auf drei Schanzen (HS 44, 77 und 105) ausgetragen wurden. Auf der HS 77-Schanze belegte Andreas am Donnerstag in seiner Altersklasse Platz 5. Am Freitag konnte er dann seine Teilnahme mit Silber auf der HS 44-Schanze krönen.

 

Josephin Laue und Justus Grundmann mit Siegen beim Deutschlandpokal in Oberhof
(Beitrag vom 25.09.2018 / S.Laue)

Mit Josephin Laue (SFV Rothenburg) und Justus Grundmann (SC Steinbach-Hallenberg) trumpften in Oberhof zwei Nachwachstalente im Deutschlandpokal auf, welche beim SFV in Rothenburg mit dem Skispringen begonnen haben.
Von den anspruchsvollen äußeren Bedingungen, Freitag zum Training fast 30° Celsius, Samstag der erste Wettkampf bei recht windigen, teils stürmischen 15° Celsius und Sonntag dann im Dauerregen bei nur noch 10° Celsius, ließen sich die beiden nicht beirren. Sowohl Justus, als auch Josephin gewannen überlegen in ihren Wettbewerben von der HS100-Schanze im Kanzlersgrund.
Für Josephin, welche am Skigymnasium Klingenthal trainiert, war es der diesjährige Auftakt zum Deutschlandpokal. Nach verhaltenem Start am Samstag, Josephin kam im ersten Durchgang auf 81,5 Meter, folgten 97,5 Meter im zweiten Durchgang. Es war der weiteste Sprung bei den Damen an diesen Tag.
Am Sonntag, den zweiten Wettkampftag konnte Josephin ihre Leistung von Vortag nochmal steigern. Sowohl im Probesprung, wie auch in beiden Wertungsdurchgängen stand sie die weitesten Sprünge der Damenklasse. Ihren 93,5 Meter aus dem 1. Durchgang ließ sie zum Abschluss noch einmal 99,5 Meter folgen. Damit stellte sie ihre persönliche Bestweite ein und verfehlte die Hillsize-Linie der Schanze nur knapp um 0,5 Meter.
Für Justus war es ein Heimspringen, trainiert er doch mittlerweile am Skigymnasium Oberhof. Am Samstag stand es mit 101m im zweiten Durchgang den weitesten Sprung in der „Jugend 16 Herren“. Zuvor war er bereit auf 99,5 Meter geflogen. Am Sonntag im zweiten Wettbewerb legte er sogar noch was drauf und landete bei sehr guten 101,5m. Beide Springen gewann Justus mit großem Vorsprung.
Von den ersten vier Springen im Deutschlandpokal konnte Justus Grundmann drei für sich entscheiden. Josephin Laue führt mit nun zwei Siegen nach zwei Springen die Gesamtwertung des Deutschlandpokals der Damen an.

Josephin Laue Gesamt-Zweite der FIS-Ladies-Tour
(Beitrag vom 12.08.2018 / S.Laue)

Die 16-jährige Josephin Laue vom SFV Rothenburg kommt in der Tournee-Gesamtwertung der FIS-Ladies Alpencup-Tour auf dem 2. Platz ein. Nach insgesamt sechs Springen, je zwei an den Wettkampforten in Klingenthal (Vogtland, K71), Pöhla (Erzgebirge, K60) und Bischofsgrün (Fichtelgebirge, K64), stehen für sie 1162,4 Punkte zu Buche. Damit konnte sich Josephin knapp vor Alina Ihle (SV Biberau) durchsetzen. Die Thüringerin kam auf 1156,8 Punkte. Der Tour-Gesamtsieg ging mit 1221,0 Punkten überlegen an Lisa Hirner aus Österreich. Insgesamt waren 55 junge Damen der Jahrgänge 2000 bis 2006 aus 7 Nationen am Start.

Dabei verlief die Tour-Woche für Josephin recht wechselhaft. Zum Auftakt auf ihrer Heimschanze in Klingenthal reichte es nur zu Platz 5. Etwas übermotiviert hatte sie hier einen Platz auf dem Podest verfehlt. Umso besser machte es Josephin dann am zweiten Tag. Jetzt hielt sie dem Druck stand und schaffte den Tagessieg. Endlich gelang ihr der 1. Sieg bei einem Alpencup-Springen. Auf der kleinsten der Schanze in Pöhla ging es darum, den Anschluss zu halten. Obwohl Josephin die Schanze nicht sonderlich mag, flog sie im 3. Springen auf 60m, bekam aber reichlich Punktabzug, da sie den Sprung nicht sauber stehen konnte. „Schade, dass Josephin hier „abgerodelt“ hat. Damit hatte sie eine Platzierung unter den ersten 4 verschenkt“, sagt Trainer Henry Glass. Mit einem guten zweiten Sprung betrieb Josephin dann doch noch Schadenbegrenzung und kam noch auf den 10. Platz ein. Am zweiten Tag in Pöhla legte sie mit dem 6. Platz nach, wobei windbedingt der zweite Durchgang abgesagt werden musste. Nach zwei von drei Stationen lag Josephin in der Tour-Wertung auf Platz 3. Der Abschluss der Tournee ging es auf die K64-Schanze in Bischofsgrün. „Diese Schanze liegt mir wieder besser. Da komme ich mehr ins fliegen.“, so Josephins Kampfansage. Dass dem so ist zeigt sie mit einem guten 6. Platz (63,5m/61m/212,1) im 5. Springen. Gerade hier in Bischofsgrün zeigten sich die Springerinnen aus Frankreich, Slowenien und Österreich in starker Form. So bekamen die Zuschauer einen hochwertigen sechsten Wettbewerb zu sehen, in der nicht weniger als zehn Springer jenseits der 60m-Marke landeten. Eigentlich gute Sprünge von Josephin reichten diesmal nur zu Platz 9 (61m/62,5m/211,7). Doch in der Konstanz aller Springen reichte es am Ende zum zweiten Platz in der Tournee. Das ist einfach großartig. Gratulation!
In der Gesamtwertung des Alpencups liegt Josephin Laue mit 280 Punkten auf dem 4. Platz. Es führt hier Hirner (AUT) mit 391 Punkten, vor Repinc Zupancic (SLO) 333 und Ihle (SV Biberau) 328.

Josephin Laue: „Über Platz Zwei in der Tournee-Gesamtwertung freue ich mich total. Es war keine einfache Woche für mich. Die drei Schanzen sind doch recht unterschiedlich. Besonders gefreut habe ich mich über meinen Sieg auf meiner Heimschanze in Klingenthal. Auf der kleinesten Schanze der Tour in Pöhla ging es mir darum, soweit wie möglich vorn reinzuspringen. Obwohl ich hier mit einer verpatzten Landung eine bessere Platzierung verschenkt habe, war ich mit den Sprüngen doch zufrieden. In Bischofsgrün konnte ich mein gutes Fluggefühl wieder mehr ausspielen. Ich habe es geschafft, mit der starken Konkurrenz aus Österreich, Slowenien und Frankreich mitzuhalten. Ich denke, mit dem 2. Platz bin ich für eine recht konstante Leistung in dieser Wettkampfserie belohnt wurden. Jetzt freue ich mich erst mal auf ein paar Tage Pause bevor es wieder ins Trainingslager nach Planica geht.“ Trainer Henry Glass: „Ich hatte ja im Vorfeld gesagt, dass wir um den Sieg mitspringen wollen. Das hat eigentlich gut geklappt.“

 

Perfekter Einstand in die Saison - Josephin Laue nominiert für Sommer Grand Prix in Hinterzarten
(Beitrag vom 24.07.2018 / S.Laue)

Was für eine schöne Überraschung! Josephin Laue vom SFV Rothenburg wurde vom Deutschen Skiverband für den Sommer Grand Prix der Damen in Hinterzarten nominiert. Die 16-jährige Hallenserin ist somit die erste Skispringerin des Skiverbandes Sachsen-Anhalt, welche an einem Weltcup im Skispringen teilnehmen wird. Als jüngstes Mitglied der „Nationalen Gruppe“ soll sie vor allem Erfahrung sammeln und mit tollen Sprüngen überzeugen. Der Start in die neue Wettkampfsaison verlief für Josephin recht erfolgreich. So konnte sie beim sehr gut besetzten FIS-Cup am 07./08.Juli 2018 in Villach einen sehr guten 14. Platz erkämpfen. Immerhin waren unter den 49 Springerinnen u.a. aus Österreich, Slowenien und Deutschland zahlreiche Damen, welche bereits an Weltcups und COC-Springen teilgenommen haben.

Dass die Leistungsentwicklung aktuelle in die Richtige Richtung geht, bestätigte Josephin auch eine Woche später bei den Deutschen Meisterschaften in Hinterzarten. Von der Rothaus-Schanze HS106 errang sie bei den Damen den 9. Platz im Einzel, sowie den 5. Platz im Team. Unter den Augen von Bundestrainer Andreas Bauer und weiterer Nachwachstrainer des DSV vermochte Josephin mit ihren Sprüngen zu überzeugen.

Als sie vom verantwortlichen Nachwuchstrainer Daniel Vogler gefragt wurde, was sie denn am 27./28.07.2018 vor habe und ob sie denn gern wieder nach Hinterzarten kommen möchte, sagte sie etwas verdutzt „ja“. Mit dieser Entwicklung hatte aber keiner gerechnet, auch ihr Heimtrainer, Henry Glass, nicht. Wie bereits gesagt, war es für alle „eine schöne Überraschung“!