In Coronazeiten ein Trainingslager durchzuführen ist gar nicht so einfach. Und doch für unsere Sportler so wichtig.
So galt es, die durch das Trainingsverbot im Frühjahr und den Ausfall der Wettkampfserien entstandenen Trainingsrückstände aufzuholen. Ein Wochenende an der frischen Luft stärkt zudem das Immunsystem und das gemeinsame Erlebnis den in letzter Zeit für wohl alle Kinder zu kurz gekommenen sozialen Zusammenhalt.
Zum Ferienstart ging es daher für 17 Skispringer vom SFV-Rothenburg ins brandenburgische Bad Freienwalde. Ein Trainingslager mit Erinnerungseffekt, denn bereits im letzten Jahr durften wir hier zu Gast sein und kleine oder gar größere Trainingserfolge feiern. Auch diesmal hatte jeder Springer sein Erfolgserlebnis, sei es beim Techniktraining auf dem Rollbrett oder beim erstmaligen Sprung von einer größeren Schanze.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
So bewiesen alle 12 kleineren Sportler ganz viel Mut bei Abfahrten von dem riesigen Hang der K60-Schanze. Sogar unsere 5jährige Johanna und unser Neuzugang Nico meisterten die rasante und gar nicht so leichte Abfahrt.
Felix wagte erstmals Sprünge von der K60-Schanze und die "Profis" setzten dann mit einem Serienstart von derselben Schanze dem Ganzen noch das Krönchen auf.
 
                   
 
Jeweils zwei Trainingseinheiten wurden pro Tag absolviert, was am Ende bedeutete, dass die Springer bis zu 10.000 Treppenstufen zu bewältigen hatten.
So war es ein kurzes, aber sehr intensives Trainingslager, an das wir hoffentlich in den kommenden Wochen mit verschiedenen Wettkampfteilnahmen - u.a. auch hier in Bad Freienwalde - anknüpfen können. Zuvor aber haben sich unsere Sportler die Ferien erst einmal redlich verdient.
Einen herzlichen Dank an alle mithelfenden Eltern, den WSV 1923 Bad Freienwalde sowie die MITGAS, die unser Trainingslager mit einem Sponsoring im Rahmen der Sponsoringfibel finanziell unterstützt hat.