60 Skispringer aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zeigten gestern auf unseren drei Schanzen im Rothenburger Nussgrund vor den mehr als 200 Zuschauern einen spannenden Wettkampf mit schönen Sprüngen und tollen Weiten.
In neuem Glanz erstrahlte dabei unsere frisch sanierte Andreas-Wank-Schanze (K15), die erst wenige Tage zuvor nach einer Komplettsanierung wieder sprungbereit geworden war (mehr Infos zur Sanierung folgen in Kürze).
Der Namensgeber, unser Team-Olympiasieger Andreas Wank, hatte sich ebenfalls unter die Zuschauer gemischt, und konnte so nicht nur die neue Schanze und die Leistungen der Nachwuchsportler in Augenschein nehmen, sondern auch dem MDR Rede und Antwort stehen.
Dieser war nämlich mit einem Filmteam vor Ort und begleitete das Sommerspringen und ganz speziell unsere Sportler Arthur und Benno Lux beim Training und Wettkampf. Das war für die beiden natürlich Druck und Ansporn zugleich.
Beide blieben trotz Interview, GoPro am Helm und Kameraziel jedoch ganz cool, zeigten tolle Sprünge (Arthur sogar auf der großen Peter-Ott-Schanze, für die er laut Wettkampf-Reglement noch zu jung ist) und gingen in ihren Altersklassen als Sieger aus der Konkurrenz hervor. Dabei sorgte Arthur mit einem 17-Meter-Satz auf der Andreas-Wank-Schanze (K15) für viel Beifall des Publikums. Das war auf dieser Schanze Tagesbestweite!
Ebenso souverän siegte unsere Lotta Thörmer bei den Mädchen 2. Bestweiten (ebenfalls über und auf den K-Punkt der K15) und eine tolle Haltung sicherten ihr mehr als 30 Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz.
Doch wir hatten ja nicht nur Arthur, Benno und Lotta auf den Schanzen dabei. Insgesamt waren immerhin 22 Rothenburger am Start.
So holten sich auch unsere Zwillinge John und Nico Mittelstädt Sieg und Platz 2 bei der AK 6 und jünger, gefolgt von Malte Engel auf Platz 3.
Direkt hinter Benno kamen bei den Schülern 7/8 Edgar Fechner und Jonas Engel auf die Silber- und Bronzeplätze.
Alexander Koch freute sich über Platz 2 in der offenen Klasse auf der kleinen K7-Schanze.
Auf der K15 zeigte Justus Häfner eine tolle Leistung und holte sich direkt hinter Arthur den Silber-Pokal bei den Schülern 9/10. Ebenfalls auf der K15 verpasste Tari Baatzsch nur ganz knapp mit 0,2 Punkten Rückstand das Podest. Nach einem missglückten ersten Sprung hatte er im zweiten Durchgang aber mit einer Weite von 14,5 Metern gezeigt, dass er eigentlich viel besser springen kann.
Auf der großen Peter-Ott-Schanze (K34) sprang Jonas Schönburg auf Platz 5 bei den Schülern 11-13, Max Weinert kam bei den Schülern 14-15 auf Platz 4.
Johanna Fuchs sicherte sich Silber bei den Mädchen 3. Für sie war es der erste Wettkampf auf der großen Schanze.
Ebenfalls einen Pokal konnte sich Magdalena Fuchs bei den Mädchen 4 holen, sie reihte sich auf Platz 3 direkt hinter der drei Jahren älteren und teilweise sportschulerfahrenen Konkurrenz aus Wernigerode und Bad Freienwalde ein. In der gleichen Alterklasse folgten Ronja Schröder auf Platz 5 und Lucy Kratze auf Platz 7. Elina Taubitz startete als einzige Dame auf der Peter-Ott-Schanze und konnte sich so nach längerer Wettkampfpause direkt über den Pokal freuen.
Last but not least unsere Herren: Dawid Kaszuba, Merlin Elske und Marco Hoffmann machten die Herrenklasse unter sich aus, in ebendieser Reihenfolge. Ü-40-Senior Andreas Teubner musste diesmal trotz besserer Weiten Marc Schweter vom SC Kottmar an sich vorbeiziehen lassen. Marc zeigte einfach stilsicher die schöneren Landungen und entschied damit die Nummer knapp für sich.
Die Tagesbestweite erzielte übrigens Bruno Quasdorf vom WSV Bad Freienwalde mit 36 Metern in der Altersklasse Schüler 14-15.
Soweit zu den Leistungen unserer Sportler.
Vor und hinter den Kulissen zeigten jedoch auch unsere vielen Helfer wieder Höchstleistungen und sorgten dafür, dass das Sommerspringen reibungslos über die Bühne ging und sowohl für die Sportler als auch die Zuschauer zu einem gelungenen Erlebnis wurde.
Deshalb sei an dieser Stelle allen Helfern, die sich als Weitenmesser, Kampfrichter, Küchenfee, Grillspezialist, Kuchenbäcker, Getränkeverkäufer, am Einlass, im Rechenbüro oder auf und an den Schanzen zur Verfügung gestellt haben herzlich gedankt. Ohne Euch wäre ein solches Event nicht möglich! Ein Dankeschön auch an Klaus Dreisbach am Mikrofon und an Uwe Ulfig aus Löbejün für den Shuttle-Service!
Und für alle, die es interessiert: Der MDR-Beitrag wurde bereits am Samstagabend im MDR ausgestrahlt und ist in der Mediathek abrufbar. (Siehe Link im Kommentar)






